|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||
|
|
![]() |
![]() |
|
|||||||||||||
![]() |
|
|
||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Herstellungs- und Reparaturbetrieb für Segelflugzeuge in Jeżów Sudecki „Zakład Szybowcowy w Jeżowie Sudeckim” ist eine Firma, die 1928 gegründet wurde. Edmund Schneider, der Konstrukteur des „GRUNAU BABY“ gehörte zu den Mitbegründern dieses Unternehmens. Das „Baby” machte in der Vorkriegszeit den Segelflugsport in der Welt bekannt. Es war preiswert in der Herstellung und daher für viele potentielle Erwerber erschwinglich. Nach dem Zweiten Weltkrieg und den Grenzverschiebungen in Europa befand sich Grunau, das jetzige Jeżów Sudecki, auf dem Staatsgebiet Polens. Der Herstellungs- und Reparaturbetrieb für Segelflugzeuge war von 1945 bis 2001 ein Staatsbetrieb, der als Außenstelle der Firma PDPSZ PZL –Bielsko innerhalb der Strukturen des Verkehrsministeriums angesiedelt war. Über diesen ganzen Zeitraum war die Entwicklung des Betriebes untrennbar mit dem Segelflug verbunden.
In Jeżów wurden die Segelflugzeuge „Jeżyk“, „Salamandra“, „Zefir 2A und B“ sowie Pirat 30C in Serie gefertigt. Einen bedeutenden Stellenwert nahm das Segelflugzeug „Bocian“, von dem insgesamt 612 Exemplare in unterschiedlichen Versionen hergestellt wurden. Neben der Herstellung von Segelflugzeugen befasste sich der Betrieb auch mit der Wartung und Instandsetzung von Segelflugzeugen in Holz und GFK‑Bauweise. Unser Unternehmen erhielt (neben wenigen anderen Firmen in Polen) vom Luftfahrtbundesamt die Zulassung, polnische Segelflugzeuge, die in Deutschland in die Luftfahrzeugrolle eingetragen sind, zu warten und zu reparieren. Im Rahme einer Kooperation wurden im Auftrag von WSK Świdnik Metallteile und Gurtzeug für das Segelflugzeug „PW‑5“ hergestellt. Nachdem im Januar 2001 der Staatsbetrieb „Przedsiębiorstwo Doświadczalno-Produkcyjne Szybownictwa PZL-Bielsko” Insolvenz anmelden musste, wurde der Zweigbetrieb in Jeżów Sudecki privatisiert. Seit jener Zeit trägt die Firma den Namen Zakład Szybowcowy „JEŻÓW” Henryk Mynarski. Die Firma übernahm 30 Musterzulassungen von Segelflugzuegen, die zum Zeitpunkt der Privatisierung nicht hergestellt wurden sowie die Genehmigung zur Herstellung von Gurtzeug und Kupplungen vom Typ SZD III.
Die Firma Zakład Szybowcowy „JEŻÓW” ist darüber hinaus berechtigt, bei den nachfolgend genannten Typen von Segelflugzeugen Sonderreparaturen, Grundüberholungen sowie Inspektionen durchzuführen:
In absehbarer Zukunft wird mit der Herstellung der Segelflugzeuge PW-5 und PW-6U begonnen, die 2005 von Świdnik (Hersteller: PZL-Świdnik S.A.) zu uns verlegt wurde.
Einige Erfolge unseres Unternehmens: Wiederaufbau des
Segelflugzeuges SZD-8 ter Jaskółka aus dem Jahr 1959. Die Arbeiten wurden
2004 beendet -
(bild) Diese Segelflugzeuge wurden im Mai 2005 auf der Messe „Aero Friedrichshafen 2005” in Deutschland ausgestellt. Zulassungszertifikate / Genehmigungen:
|
||||||||
| . |